Montag, 3. September 2012

Meine Galgos, der Beginn einer Liebe zu diesen geschundenen Seelen

Ich beginne diesen Blog mit meinen bisherigen Erfahrungen über meine beiden Galgos (spanische Windhunde)


 Vor ein paar Monaten hatten ich und mein Mann beschlossen einen Hund zu adoptieren, egal was für eine Rasse. Ich schaute verschiedene Anzeigen an und verliebte mich sofort in diese schönen braunen Augen eines Galgos. Ich rief dann an und erkundigte mich nach diesem reizenden Wesen. Doch der Hund war schon vergeben, die Dame am Telefon sagte mir sie habe noch ein anderes Galgo-Weibchen namens Angy in Pflege, wenn ich interessiert sei komme sie mit dem Hund bei mir vorbei, ich sagte zu. Am Tag danach klingelte es, ich öffnete die Tür und dieses wunderbare Wesen eroberte sofort mein  Herz.



 Sie zeigte absolut keine Angst vor mir und beschnüffelte alles. Es war klar, dies war unser neues Familienmitglied !!! Myriam, so hiess die Dame die von einer Tierschutzorganisation






 ist hat sofort gesehen das es Angy gut bei uns haben wird und hat den Hund uns sofort übergeben, ich hatte im voraus schon die notwendigen Adoptionspapiere ausgefüllt, der Hauptsitz der Tierschutzorganisation befindet sich in Bordeaux ( L Arche des Levriers ), bei jedem Hund der adoptiert wird werden genaue Fragen gestellt um abzuklären ob man überhaupt fähig ist um sich um so einen Hund zu kümmern. Denn Galgos sind Hunde die meistens traumatisiert sind und auch Verletzungen am Körper haben von den Misshandlungen der Galgueros (Jägern).


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 Sie haben das Vertrauen zu den Menschen verloren, ihre Seelen wurden gebrochen, nie in ihrem meistens kurzen Leben durften sie Wärme und Liebe erfahren, Schläge, Hunger, Kälte und Misshandlungen übelster Art bestimmen ihr Leben, deshalb sind sie sehr verängstigt, sie sind es nicht gewohnt das die Hand die man ihnen hinhält sie streicheln will und nicht schlagen, das wenn man auf sie zugeht, ihnen keinen Fusstritt gibt, eben alles und jedes bedeutet für sie Angst und Schmerz. Und was wir, das heisst mein Mann am meisten zu schaffen macht ist die Angst vor Männern, Angy hat schreckliche Angst vor allen Männern, sie lässt meinen Mann nicht an sie ran, er kann sie nicht streicheln und auch nicht an die Leine nehmen, sie flüchtet sich zu mir, ich bin ihr Schutz. Es braucht sehr, sehr viel Geduld bis sie das Vertrauen zu meinem Mann findet, doch wir lassen ihr diese Zeit.Wir haben beschlossen einem zweiten Galgo das Leben zu retten und ihm bei uns ein neues Leben mit viel Liebe zu geben, ich werde hier immer wieder über meine Erfahrungen mit diesen wunderbaren Wesen berichten, und auch Informationen zu den zuständen in den spanischen Tierheimen berichten.

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Was die freiwilligen Helfer in diesem Tierheim leisten ist etwas wunderbares aber auch sie sind an ihre Grenzen gelangt, sie brauchen Hilfe !! Futter- und Materialspenden sowie Geld um die Tierarztkosten für die verletzten Tiere zu bezahlen.

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